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7. Mai 2026

Alternative Antriebe und Energien

ELVIS-ERFA-Arbeitskreis zu Gast bei Stöhr Logistik in Rottenacker

Beim 3. Treffen des ELVIS-ERFA-Arbeitskreises „Alternative Antriebe und Energien” wurde bei Stöhr Logistik in Rottenacker deutlich: Die Transformation des Schwerlastverkehrs gelingt nur im Schulterschluss von Logistikern, Technologiepartnern und Anwendern.

Am 27. Mai öffnete Stöhr Logistik die Tore am Standort Rottenacker für eine Fachveranstaltung, die einen wachsenden Bedarf in der Branche bediente: den strukturierten Erfahrungsaustausch zu alternativen Antrieben im Schwerlastverkehr.

Geladen hatte der Arbeitskreis „Alternative Antriebe und Energien” der ELVIS-ERFA-Gruppe – ein Format, das genau dort ansetzt, wo Whitepaper und Herstellerprospekte enden: bei der gelebten Praxis.

Die Themen reichten von intelligenter Ladeplanung über die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern bis hin zu Zuverlässigkeitsfragen im realen E-Lkw-Betrieb.

Stöhr Logistik war Gastgeber des dritten ELVIS-ERFA-Arbeitskreistreffens „Alternative Antriebe und Energien” – und durfte dabei zeigen, was in Rottenacker in den letzten Jahren entstanden ist: eine der praxisnähsten Anlagen für klimafreundliche Schwerlastlogistik in der Region.

Erwin Stöhr und Moritz Schwalb führten die Teilnehmenden persönlich über das Gelände und stellten die installierte Infrastruktur vor: eine 2,5-MWp-Photovoltaikanlage, einen 600-kWh-Batteriespeicher, eine 400-kW-Ladesäule und ein übergeordnetes Energiemanagementsystem, das Lastspitzen vermeidet und Netzentgelte optimiert. Die Besichtigung machte deutlich, dass Stöhr den Wandel zur E-Mobilität nicht abwartet, sondern aktiv gestaltet – und mit dem Gesamtsystem denkt statt nur in Einzellösungen.

Ergänzt wurde der Tag durch Fachvorträge zu Tourenplanung und Lademanagement sowie zur Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern. Im offenen Erfahrungsaustausch brachte Stöhr eigene Praxiswerte aus dem laufenden Betrieb ein – von Reichweiten unter Last über Fahrer-Feedback bis hin zu konkreten Learnings aus dem Alltag mit der E-Flotte.

Das Fazit des Tages: Stöhr Logistik hat sich als Vorreiter und Wissensquelle in der Branche etabliert. Der Arbeitskreis soll weiter wachsen – und Rottenacker bleibt ein gefragter Ort für den Austausch, der die Transformation des Schwerlastverkehrs vorantreibt.